Unterricht/Workshops

– 1990 bis 2013 - Die Jazzgitarrenabteilung der H.f.M. Würzburg –

targetDarstellung: Ziele und Ausrichtung - Anspruch und Erreichtes

Von Michael Arlt ©2006

Wir legen Wert auf eine solide instrumentale Grundausbildung die es in Verbindung mit der Förderung der persönlichen Stärken und Interessen der Studenten und der Palette der angebotenen `Theoriefächer´ ermöglicht, sich in der sich ständig wandelnden und wachsenden Welt der Musik – und in der damit zusammenhängenden ebenso dynamischen Berufswelt - zurechtzufinden und den eigenen Beitrag erfolgreich weiterzuentwickeln.
Neben der Bezugnahme auf ( Jazz- ) traditionelle Techniken, Spiel- und Lernweisen ist die Offenheit und das Interesse für verschiedene Stilistiken und Neuentwicklungen Teil unserer Lehr- Philosophie.

`Dozentenkontakt ist bei uns kein rares Gut´

Der Gitarrist begegnet seinem Dozenten regelmässig in einer Reihe von vielseitigen Lernumgebungen:
Einzelunterricht, Workshop, Ensemble, Combo, Big Band Rhythm Section – siehe auch unten: ****

`Gerne gesehen: Quereinsteiger´

Gitarristen, die ihre Studien bei uns erfolgreich beendeten, kamen aus den verschiedensten Bereichen. Eine kleine Auswahl ? Fusion, Pop, Rock, Grunge, und natürlich Jazz. Eine Vorbedingung: Interesse an Jazzformen und der Wille davon zu lernen.

`Studium weiterführen ? Wir helfen´

Eine Reihe von Gitarristen hat - nach erfolgreicher Beendigung unseres Diplommusiker- oder Diplommusiklehrer- Studienganges im Fachbereich Jazz - Auslandsaufenthalte zu Studienzwecken von mehreren Monaten bis zu einem Jahr in internationalen Musikmetropolen ( New York, Wien, ... ) verbracht.
Nach dem Diplom besteht die Möglichkeit, sein Wissen in der Forbildungs- oder Meisterklasse zu erweitern und zu vertiefen.

`Berufsfelder - Berufsbilder´

Ehemalige Studenten der Jazzgitarrenabteilung arbeiten als gutausgebildete Musiker zum Beispiel in Jazz – Latin - Rock – Pop – Top 40 – Fusion – Theater & Kabarett – Gipsy Swing Ensembles und spielen nicht zuletzt auch ihre eigenen Kompositionen in selbst geleiteten Bands und Projekten bei selbst organisierten Auftritten und Tourneen und auf selbst produzierten CDs.

Alumni unterrichten an privaten und kommunalen Musikschulen und bei Musik- bzw. Musikverwandten Workshops oder haben - nach einer Zusatz- oder aufbauenden Ausbildung Tontechnik, Kulturmanagement, Musiktherapie, Dipl. Pädagogik,... – verwandte Berufswege eingeschlagen.
Das reicht von der Leitung eines eigenen Studios über Kulturmanagement für Industrie – Stiftungen und der Arbeit an Einrichtungen für Lernbehinderte bis zum Lehrauftrag an einer Musikhochschule. Natürlich kombinieren viele `Ehemalige´ auch: Spielen und Musikschule, Gitarre privat unterrichten und im eigenen Studio arbeiten....
Damit werden bei uns einige zentrale Ziele, die die neuen Bachelor / Masters Studiengänge für die Zeit nach 2010 formulieren, bereits umgesetzt und nach studentischem `feedback´ weiterentwickelt.

- Eine Auswahl an Adressen früherer und derzeitiger Studenten im worldwideweb findet man unten auf dieser Seite. -

`Gastworkshops in der Jazzgitarrenabteilung´

Wir laden gerne Gitarristen ein, die - neben ausgeprägtem Personalstil und künstlerischem Profil – auch als Unterrichtende etwas zu erzählen haben und auch ein Interesse an den Studenten zeigen. Dazu muss ein Gastdozent nicht unbedingt berühmt sein.
Um die `Lernerfahrung´ zu steigern sind Gastworkshops 2-tägige Residenzen und die Gruppengrösse liegt zwischen 5 und 10 Studenten.
Neben `Studium Generale´ gibt es Einzelunterricht mit Hospitanz = Masterclass.

Hervorragende Gitarren - Workshops in verschiedenen Stilistiken und zu einer Reihe von Themen gab es bei uns in der Vergangenheit z.B. mit
- Axel Hagen (Metropole Orchester, Lee Konitz) - Susan Weinert (Susan Weinert Band, Rachel Z.) - Peter O´Mara (Klaus Doldinger, UJ&R Ensemble) - Jens Gebel (TocTocToc, J.G.`s Pickpocket)....

Um Studenten Erfahrungen in möglichst realen Spielsituationen zu ermöglichen, wurden und werden Bandworkshops mit internationalen Musikern initiiert. Das brachte Gitarristen in direkten Kontakt mit Musikerpersönlichkeiten wie Dan Kostelnik ( Hammond B3), Walter Lang, (piano), Joris Teepe, (bass), Rick Hollander, Scott Neumann, Duck Scott, (drums)....


**** Verschiedene Unterrichts- und Lernformen in der Jazzgitarrenabteilung –

Einzelunterricht: `one on one´

Nur äusserlich der traditionelle Frontalunterricht.
Hier werden dem Studenten je nach persönlichem Lernstand und individuellen Bedürfnissen ( Weiterentwicklung der Stärken, Beseitigung der Defizite, Studienstand, musikalische Ausrichtung etc. ) Hilfestellungen und Analysen angeboten und Arbeitsrichtungen und Methoden vorgegeben bzw. gemeinsam erarbeitet.
Brückenschlag zwischen Praxis und Theorie. Das Instrument steht im Mittelpunkt; Gehörbildung, Harmonielehre, Musikgeschichte werden hinzugezogen, für die Vermittlung relevante Aspekte (Didaktik) werden bei Bedarf mit einbezogen.


Workshop: `Unterricht beim Hautfachdozenten in der Kleingruppe ( je nach Studienstand, Thema, Semester mit 2 bis 7 Teilnehmern )´

Vorlesungen zu - nicht nur gitarristischen - Schwerpunktthemen; mal mit, mal ohne Instrument. Daneben gibt es Vorträge der Studenten zu Themen des eigenen Interesses.


Combo: `1, 2 oder 3 Gitarristen, Bass, Schlagzeug´

Der Gitarrist als Bandleader in der Trio- und Quartettbesetzung


Ensemble: `1, 2 oder 3 Gitarristen´ plus Gäste

Hier werden Kombinationen erprobt um verschiedene Aufgabenstellungen und Möglichkeiten für den Gitarristen kennenzulernen. Duo ( 2 Git; Git /Bass; Git/ Voc.; Git/Sax...), Trio ( 2 Git/Bass, Git/Piano/Bass .... ) bis Oktett


Big Band Rhythm Section: `Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug´

Ein 2-semestriger Praxiskurs für Studenten nach dem instrumentalen und theoretischen Grundstudium. Es geht um Aufgaben, Richtungen, Spielweisen und Spielideale in der Rhythmusgruppe und ihre Anwendung innerhalb einer grossen Formation.
Zusätzliches Studium von Charts, historischen und aktuellen Audio- und Videoaufnahmen.

– Eine Auswahl an links ehemaliger und derzeitiger Studenten –

target- Ingo Mützel
www.cuba-vista-page.de
www.relounged.de

- Klaus Gasteiger
www.kulturmanagement.ph-ludwigsburg.de/index.php?id=270

- Tina Jäckel
www.tinajaeckel.de

- Joe Krieg
www.joekrieg.de
www.myspace.com/joekrieg

- Haiko Heinz
www.HaikoHeinz.de

- Manuel Schremmer
www.manuelschremmer.de

- Stefan Witzany
www.tanzkinder.de

- Rehan Syed
www.myspace.com/rehansyed

- Stefan Degner
www.hfm-wuerzburg.de/index.php?id=1011

- Markus Hollinger
www.markushollingertrio.de

- Marco Hohner
www.marcohohner.de/

- Alexander Kilian
www.myspace.com/alexanderkilian

- Andrè Zweifel
www.myspace.com/andrezweifel

- Phillip Staffa
www.phillipstaffa.de

– Vorbereitender Workshop zur Hochschulaufnahmeprüfung für Gitarristen im Bereich Jazz / Popularmusik –

target- Vorspielsituation, Aufgabenstellungen, Repertoire, Prüfungsverlauf, Anforderungen, Beurteilungsgrundlagen... -

Am 7. und 8. März 2008 werde ich in Würzburg wieder einen 2-tägigen Vorbereitungskurs für Gitarristen anbieten.
Der Kurs richtet sich an Gitarristen aus den Bereichen Jazz und Popularmusik die sich, vielleicht schon in diesem Jahr, an einer ( deutschen ? ) Musikhochschule bewerben möchten.

Zum Kurs
Der 2-tägige Kurs ist Praxisorientiert (!) und in allen Teilen an Zugangsprüfungen zu Musikhochschulen in Deutschland ausgerichtet.
Der Theorieteil der Prüfung wird/kann, allerdings am Rande, ebenfalls zur Sprache kommen.

Es gibt Gelegenheit mit einer an beiden Tagen anwesenden professionellen Rhythmusgruppe - mit 2. Gitarre, Bass und Schlagzeug - die Vorspielsituation zu beleuchten.

Verbesserungsvorschläge im Bezug auf Repertoire, Zusammenspiel mit der Rhythmusgruppe, Solofähigkeiten, Begleitung, Performance.... werden angeboten.

Die Bestandteile und Anforderungen einer Zulassungsprüfung werden angesprochen.
Am Instrument werden mögliche Prüfungsthemen bearbeitet, persönliche Fragestellungen - Instrumentkenntnis, Sound, Timing, Touch, Technik, ... - können angesprochen werden.

Beurteilungsgrundlagen und Entscheidungsfindung einer Kommission werden erläutert.

Neben auf den Einzelnen zugeschnittenen Tips, gibt es eine Literaturliste / Checkliste zur weiteren eigenen Vorbereitung (zum Selbststudium oder mit Lehrer).


Immer wieder in den letzten Jahren wurde ich bei Auftritten, über meine Website oder bei Aufnahmeprüfungen gefragt, wie man sich am besten vorbereiten kann: Um z.B. Grundlagen des Instrumentes oder der Improvisation zu überprüfen und auch um zu erfahren, was einen bei einer Aufnahmeprüfung überhaupt erwartet, speziell wie man sich da selbst einschätzen kann.
Die Vielzahl der Anfragen ist schon Grund genug hier einmal etwas anzubieten, dazu kommt die nicht seltene Situation in Aufnahmeprüfungen der letzten 17 Jahre die ich geleitet habe oder in denen ich Beisitzer war: Manchmal wird recht schnell klar dass jemand die gesamte Prüfung – und die nötige Vorbereitung - sozusagen dem Zufall überlässt.
Was sind die Themen / die Dauer der Prüfung, wie steht es mit den Anforderungen, wie wähle ich mein Programm aus, was interessiert die Kommission, wie bereite ich mich zielgerichtet vor ?

Auch um denen die 2008, in der Regel je nach Hochschule zwischen Ende Mai und Anfang Juli, antreten wollen Zeit zur weiteren Vorbereitung und eventuellen `Kurskorrektur´ zu ermöglichen, findet die Veranstaltung im März statt.
Aber auch für eine langfristige Vorbereitung ( -> `09) gibt es Material und Anregungen und manchmal gute Gründe !

Fragen? Weitere Infos & Anmeldung über diese website -> `Kontakt´

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